Ibrahim Coskun Die Bilder Ibrahim Coskuns haben eine starke Sogwirkung. Schon bei der ersten Begegnung mit ihnen werden wir von der Intensität ihres Ausdrucks gleichsam gefangen genommen. Diese Malerei ist expressiv, sie ist zugleich auch abstrakt, ohne jedoch inhaltsfern zu sein. Es begegnet uns eine bemerkenswerte malerische Qualität, die jenseits des Alltäglichen ist, die sich von Bild zu Bild steigert ...
Verena Weckwerth Präsentiert zwei Cut-outs (Scherenschnitte). Die Arbeiten heißen Cerebro 2011 und Hera II. Bei Cerebro 2011 handelt es sich um einen auf Acrylglas aufgezogenen Cut-out aus Buchbinderleinen, der auf einer Leuchtleiste steht. Verena Weckwerth überträgt in dieser Arbeit die Gesetze der Bildhauerei in das Zweidimensionale des Bildes. Durch das Schneiden des Cut-outs entstehen positive und negative Formen wie in der Bildhauerei. Dabei ist das, was mit dem Skalpell ausgeschnitten wird genauso wichtig, wie das, was stehen bleibt. Durch das Spiel der perspektivischen Elemente und der netzwerkartigen Verbindungen erinnert die Arbeit an die Bewegungen zwischen den zwei Hemisphären des „Cerebros“ (Gehirns).