Klaus W. Rieck
Die Erfahrung, die er im Umgang mit den Steinen mache, beschäftigt ihn auch thematisch in seiner Arbeit. Wie weit kann sich eine Skulptur neigen bis sie kippt? Wie weit kann man einen Stein aushöhlen um ihn leichter zu machen? Und wie dünn kann ein Stein sein, fragte er sich, und schliff einen Granit so weit bis das Licht hindurch schien.
In seinen Skulpturen fließt all dies ein. Die Skulptur „Mond“ etwa ist zu einer Seite hin ganz dünn, der Marmor wird dort leicht und transparent - obwohl kreisrund, rollt die Skulptur nicht fort und richtet sich durch die Verlagerung der Masse buchstäblich selbst aus.
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Katalog "Klaus W. Rieck - Skulpturen"(pdf)
